Blow the whistle, Africa

Das verpixelte Afrika-Logo
Das unsichtbare sichtbar machen, die Lücken füllen

Debrief: »Create something powerful and simple enough to still communicate AfriLeaks when printed the size of Kilimandscharo on a shitty old Epson inkjet printer.«

Ein individueller Satz Piktogramme, sowie eine modifizierte Version der Google Font »Squada One« wurden für das Projekt angefertigt.
Kern des Erscheinungsbildes sind leere Poster, die die Betrachter zum Ausfüllen einladen sollen und so nicht nur den Zweck der Platform einfach visuell vermitteln, sondern selbst zum Werkzeug gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung werden.
Das Erscheinungsbild in der digitalen Anwendung.

AfriLeaks ist eine sichere Whistleblower Platform, die es erlaubt, Dokumente von öffentlichem Interesse sicher mit führenden afrikanischen Medien zu teilen. Das Projekt wird unter anderem vom niederländischen NGO »Free Press Unlimited« betrieben.

Die größte Herausforderung war es, eine visuelle Identität zu schaffen, die mit einfachen visuellen Mitteln über die Platform aufklärt und zugleich überall in Afrika leicht zu reproduzieren ist, da vor allem lokale Journalistengruppen und Aktivisten mit den bereitgestellten Materialien arbeiten müssen. Unser Debriefing lautete daher: »Create something powerful and simple enough to still communicate AfriLeaks when printed the size of Kilimandscharo on a shitty old Epson inkjet printer.«

Vor allem die Funktion der Platform galt es einfach darzustellen und potentielle »Whistle Blower« mit den nötigen Sicherheitsvorkehrungen vertraut zu machen, um ihnen einen anonymen Datenleak zu ermöglichen, so dass diese für ihre Handlungen nicht mit staatlichen Repressalien rechnen müssen.

Für: Free Press Unlimited
Rolle: Visuelle Gestaltung
Mit: Jonne Kuyt, Linda Tetteroo, edenspiekermann_ Amsterdam